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Eben. Zur Etablierung des audiomotorischen Regelkreises - das heißt, dass das Ohr stets die Führungsinstanz beim Spielen ist, was die einzig musikalische Weise des Musizierens ist - ist es unabdingbar, zunächst OHNE NOTEN mit Vorspielen & Nachspielen sowie Improvisieren zu beginnen.
Bei Letzterem ist z.B. ein hervorragender Einstieg, Melodien zu ergänzen: Lehrer spielt "Frage"-Motiv (in sehr einfachem Tonraum, z.B. wenige schwarze Tasten), Schüler improvisiert "Antwort" (die ihm sein Ohr vorgibt - eine Antwortphrase innerlich zu hören ist leicht, jeder kann das, das "Problem" ist lediglich, die dem Gehörten entsprechenden Tasten zu finden). Kann man im weiteren Verlauf erweitern z.B. dadurch, dass man zum Schüler sagt: "So, jetzt spielst DU mal die Frage, und ich muss antworten".
Die Notenschrift kann man dann später am besten so einführen, dass man den Schüler das, was er sich gerade als einfache Melodie erdacht hat, notieren lässt. (Dazu natürlich nicht mit schwarzen Tasten arbeiten.)
Bei Letzterem ist z.B. ein hervorragender Einstieg, Melodien zu ergänzen: Lehrer spielt "Frage"-Motiv (in sehr einfachem Tonraum, z.B. wenige schwarze Tasten), Schüler improvisiert "Antwort" (die ihm sein Ohr vorgibt - eine Antwortphrase innerlich zu hören ist leicht, jeder kann das, das "Problem" ist lediglich, die dem Gehörten entsprechenden Tasten zu finden). Kann man im weiteren Verlauf erweitern z.B. dadurch, dass man zum Schüler sagt: "So, jetzt spielst DU mal die Frage, und ich muss antworten".
Die Notenschrift kann man dann später am besten so einführen, dass man den Schüler das, was er sich gerade als einfache Melodie erdacht hat, notieren lässt. (Dazu natürlich nicht mit schwarzen Tasten arbeiten.)