Es gibt Stellen im Stück, die wollen einfach nicht in die Finger gehen. Man stolpert, man hat kein Gefühl für sie und blockiert, besonders, wenn in den Noten schon eine Aufteilung für die linke und rechte Hand vorgesehen ist. Oft kann es aber helfen, die für das Stück wichtigen Noten und klanglichen Charakterzüge zu erfassen und die Intension des Komponisten zu begreifen. Legt man darauf den Schwerpunkt, wandelt aber kreativ ab um das Stück spielbar zu machen, steht der Darbietung im Sinne des Komponisten nichts im Wege.