Blüthner Konzertflügel Restaurierung. | Seite 3 | Clavio Klavierforum

Blüthner Konzertflügel Restaurierung.

Ich glaube nicht, dass die ein Klavierbauer garantieren kann, dass er danach genau so klingt wie jetzt.
Das wäre ja auch ned zielführend.

Bei einer Überholung geht es darum, den originalen Klang wieder herzustellen, welcher im Laufe der Jahre durch Verschleißerscheinungen verlorengegangen ist.

Aber da muß ich @Klavierbaumeister natürlich zustimmen - wenn man den Klang behalten will, sollte man am besten möglichst garnix an dem Instrument machen lassen.
 
Rönisch ohne h, lieber Henry ;-)
 

So ein Ding wollte ich letztens ins Konzert mitnehmen, aber damit haben sie mich nicht hineingelassen. Ich frage mich, warum die nicht wollten, dass ich so genau höre und was die wohl zu verbergen hatten... :konfus:
 
Ist Citronensäure (ist in Light zusätzlich drin) schädlicher als nur Phosphorsäure?
Falls nicht, was spricht dagegen?
Kommt drauf an, was man will. Die Phosphorsäure wirkt als Rostumwandler, Eisenoxid wird zu Eisenphosphat. Das ergibt eine feste Schicht. Zitronensäure löst vielleicht den Rost auf zu wasserlöslichem Eisencitrat auf greift aber wohl auch das Eisenmetall an.
Zitronensäure ist ein guter Kalklöser, wo kein empfindliches Metall dabei ist.
 
Saiten chemisch zu behandeln ist ohnehin ziemlicher Quatsch.

Es macht keinen Sinn, gutaussehende Saiten zu haben die nicht mehr klingen.

Phosphorsäure löst sicher den Rost, frisst sich aber auch durch andere Elemente der Legierung.
 
Was ist denn mit Radiergummi für Saiten? Gibt es bei Jahn oder auch Meyne. Oder was ist mit Stahlwolle? Natürlich nicht so gut geeignet für Basssaiten.
 
Vor Jahren hatte ich einen Kawai-flügel. Er war fast neu, aber die Besitzer, die am Meer wohnten, hatten ihn vernachlässigt und die Saiten waren rostig. Mein Klavierbauer löste das Problem, indem er die Saiten einfach mit einem weichen Tuch abwischte, das mit einer Art Wachs oder Öl imprägniert war. Völlig unkompliziert.
 

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