
Dilettantja
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- 26. Sep. 2009
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Hallo,
ich arbeite mich so nach und nach durch die 6. Partita und bin gerade bei der Sarabande angelangt. Die übe ich allerdings erst seit gestern. Von Können also noch keine Spur.
Noch nie vorher habe ich bei einem Werk von Bach so sehr darüber gegrübelt, wie der Notentext gemeint sein könnte, wie bei dieser Partita. (Phrasierungen? Punktierungen? Verzierungen? ...) Ich weiß, dass ich nichts weiß!
Gut, dass ich einen KL habe, der mir beim Denken hilft!
Ein besonderes Rätsel der Partita: Die Gigue. Die Taktbezeichnung in meiner Ausgabe (Wiener Urtext Edition, hrsg. von Engler / Picht-Axenfeld) ist ein durchgestrichener Kreis, also - ich gebe zu, das musste ich nachschlagen - eigentlich "Tempus perfectum diminutum", normalerweise ein 3er-Takt bzw. 6er - wie es für eine Gigue auch typisch ist.
In diesem Falle aber finden sich im Takt 8 Viertel, bzw. 4 Halbe. Auf diese Problematik weist auch die Anmerkung zur Ausführung hin und schlägt ein rhythmisches Modell vor, das den 4er in einen 3er-Rhythmus umwandelt. Im Gegensatz zu mir hat mein KL sofort verstanden, wie das funktioniert. Aber ob man es so auch spielen sollte? Da ist auch er bei allem Interesse an dieser Variante nicht sicher. Bisher habe ich noch keine Aufnahme gehört, bei der dies so ausgeführt wird. Kennt jemand eine? Auch andere sachkundige Hinweise zu dieser ungewöhnlichen Gigue würden mich interessieren!
Viele Grüße,
Dilettantja
ich arbeite mich so nach und nach durch die 6. Partita und bin gerade bei der Sarabande angelangt. Die übe ich allerdings erst seit gestern. Von Können also noch keine Spur.
Noch nie vorher habe ich bei einem Werk von Bach so sehr darüber gegrübelt, wie der Notentext gemeint sein könnte, wie bei dieser Partita. (Phrasierungen? Punktierungen? Verzierungen? ...) Ich weiß, dass ich nichts weiß!
Gut, dass ich einen KL habe, der mir beim Denken hilft!
Ein besonderes Rätsel der Partita: Die Gigue. Die Taktbezeichnung in meiner Ausgabe (Wiener Urtext Edition, hrsg. von Engler / Picht-Axenfeld) ist ein durchgestrichener Kreis, also - ich gebe zu, das musste ich nachschlagen - eigentlich "Tempus perfectum diminutum", normalerweise ein 3er-Takt bzw. 6er - wie es für eine Gigue auch typisch ist.
In diesem Falle aber finden sich im Takt 8 Viertel, bzw. 4 Halbe. Auf diese Problematik weist auch die Anmerkung zur Ausführung hin und schlägt ein rhythmisches Modell vor, das den 4er in einen 3er-Rhythmus umwandelt. Im Gegensatz zu mir hat mein KL sofort verstanden, wie das funktioniert. Aber ob man es so auch spielen sollte? Da ist auch er bei allem Interesse an dieser Variante nicht sicher. Bisher habe ich noch keine Aufnahme gehört, bei der dies so ausgeführt wird. Kennt jemand eine? Auch andere sachkundige Hinweise zu dieser ungewöhnlichen Gigue würden mich interessieren!
Viele Grüße,
Dilettantja